Igelhilfe

Igel sind die ältesten Lebewesen, die jedoch in unseren Gärten immer seltener werden. Gründe dafür sind fehlende Nahrung und Gefahren durch Rasenroboter. Wer einen Naturgarten hat sollte diese Möglichkeit nutzen den heimischen Igeln einen guten Lebensraum zu bieten, was relativ einfach ist und Freude macht, wenn die Stachelritter im eigenen Garten Zuhause sind. Neben natürlichen Verstecken durch Laubhaufen oder Sträucher sind Futterhäuser hilfreich. Diese gibt es natürlich auch fertig zu kaufen, aber es macht viel mehr Spaß diese selbst zu bauen. Wenn Du mit einer Säge und Schraubendreher umgehen kannst, dann hast Du bereits alle Voraussetzungen um Dein eigenes Futterhaus zu bauen.

Was ist wichtig für ein Futterhaus?

Futterhäuser müssen Schutz vor Fressfeinden bieten und das Futter sollte möglichst nur für Igel erreichbar sein.
Daher haben Futterhäuser für Igel ein Labyrintgang, 2 Zugänge, damit ein Igel auch flüchten kann, wenn ein zweiter Igel kommt sowie Rattenklappen um zu vermeiden, dass Ratten vom Futter angezogen werden und sich an dem Igelfutter bedienen. Natürlich braucht so ein Futterhaus auch ein Dach und einen Boden. Beim Boden reicht es jedoch aus, wenn das Futterhaus auf einem festen Untergrund wie zum Beispiel Betonplatten steht.